Categorie archief: Lezingen/Activiteiten – Dante Kleve

Donderdag 9 maart: “VDIG-Lesemarathon zu Italo Calvino” – Dante Kleve


Wanneer: donderdag 9 maart 2023, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
Verzorgd door: Dante Kleve

 

Der Lesemarathon der VDIG geht nun bereits in die neunte Runde. Nach erfolgreichen Veranstaltungen zu Dante, Goethe, Eco, Boccaccio, Manzoni, Lampedusa, anlässlich der 700. Wiederkehr seines Todestages erneut Dante und in diesem Jahr Elsa Morantes Roman „L’isola di Arturo“ / „Arturos Insel“ steht 2023 zu seinem 100. Geburtstag das Werk von Italo Calvino im Fokus.

Die wissenschaftliche Beratung hat Cesare De Marchi (Stuttgart) übernommen. Mit seiner Textauswahl möchte er ein vollständiges Bild des Autors, Essayisten und (politisch) engagierten Intellektuellen Calvino zeichnen:

„Italo Calvino (*15. Oktober 1923 in Santiago de las Vegas, Kuba; † 19. September 1985 in Siena, Italien) wuchs im ligurischen Sanremo auf, wo er die Schule absolvierte; nach einem abgebrochenen Studium der Agrarwissenschaft schloss er sich 1944-45 der Resistenza gegen den Nazi-Faschismus an. Nach dem Krieg ging er nach Turin, wo er nach einem Literaturstudium als Journalist bei der kommunistischen Tageszeitung L’Unità arbeitete und Mitglied der Commissione culturale der PCI, der Kommunistischen Partei Italiens, wurde. Ab Januar 1955 übernahm er eine leitende Stelle beim Turiner Verlag Einaudi, in dem er mit der Unterstützung Cesare Paveses seinen ersten Roman Wo Spinnen ihre Nester bauen 1947 veröffentlicht hatte. Nach dem XX. Kongress der KPdSU und der Niederschlagung des ungarischen Aufstands trat er aus der PCI aus, wand sich allerdings vom kommunistischen Glauben nicht ab, obwohl er sich nach und nach der Politik „entfremdete“ („Quelle vicende mi hanno estraniato dalla politica“, schrieb er 1980).

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Vrijdag 18 november: “Der Arzt in der (italienischen) Oper” – Dante Kleve


Wanneer: vrijdag 18 november 2022, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
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Vortrag mit Dr. Sabine Sonntag aus Hannover

Aller guten Dinge sind drei. Zwei Mal hat Corona den Besuch von Frau Dr. Sonntag bei uns verhindert. Diesmal muss es klappen, und wir freuen uns, unsere beliebte Referentin endlich wieder begrüßen zu dürfen.

„Auf der Bühne ist der „Halbgott in Weiß“ meist eine Witzfigur. Wie seine Fernsehkollegen wirft er mit unverständlichen Fachausdrücken um sich. Arzt-Deutsch sollte besser Arzt-Italienisch heißen, denn die meisten Medizinquacksalber gibt es in der italienischen Oper, die von Haus aus ein höheres Tempo vorlegt als die deutsche, wo Krankheiten und Medikamente also noch rasanter von den Arztlippen perlen. Wenn Doktor Bartolo in „Rossinis Barbier“ (er kann auch Notar!) und Doktor Dulcamara in Donizettis „Liebestrank“ Sprechstunde haben, dann überschlagen sich die Noten förmlich. Französische Opernärzte sind eher skurril, wie man in „Hoffmanns Erzählungen“ sehen kann: „Einen Arzt, einen Arzt“ – „Bin schon da!“, und Doktor Mirakel tut seine Wunder. In der deutschen Oper „Doktor und Apotheker“ prahlen die beiden Fachrichtungen um die Wette, Beschimpfungen wie „Scharlatan“ und „Ignorant“ sind an der Tagesordnung. Nur selten sind die Ärzte böse wie in Bergs „Wozzeck“ oder gar weiblich. Die einzige so bezeichnete Ärztin tritt in Wagners „Tristan und Isolde“ auf. Schon im Mythos für ihre Heilkräfte gerühmt, kann Isolde zwar Tristans Tod nicht verhindern, ihn aber wenigstens musikalisch mit ihm sterben.“

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Donderdag 27 maart: “Unbekanntes Venedig – Magie und Mystik der Lagunenstadt” – Dante Kleve


Wanneer: vrijdag 27 maart, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
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Vortrag mit Cai Adrian Boesken aus Kassel

„Unbekanntes Venedig – Magie und Mystik der Lagunenstadt“

„Es gibt über Venedig bekanntlich nichts mehr zu sagen“, meinte einmal der irisch-amerikanische Schriftsteller Henry James. „Und nun doch ein weiterer Vortrag? Es ist doch wirklich schon alles geschrieben und gesagt worden!

Sinn dieses Vortrages soll es nicht sein, Bekanntes zu wiederholen oder zu vertiefen, sondern die einzigartige mystische Atmosphäre der Lagunenstadt, die wie keine andere Stadt Schönheit, Sinnlichkeit und Vergänglichkeit verkörpert, durch eher unbekannte Örtlichkeiten und Schauplätze, durch Anekdoten und Legenden zum Leben zu erwecken. Dabei darf der historische venezianische Karneval, der wie kein zweites Fest geheimnisvolles und unergründliches beinhaltet, natürlich nicht fehlen. Einen besonderen „Leckerbissen“ dürfte auch das Bildmaterial darstellen, das ganz auf das Thema zugeschnitten wurde und zum Teil in den dunklen, nebligen Jahreszeiten oder zur Nachtzeit gefertigt wurde.“

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Donderdag 9 januari: “Die italienische Riviera – von Monaco bis zur Toskana” – Dante Kleve


Wanneer: donderdag 9 januari, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
Verzorgd door: Dante Kleve

 

„Die italienische Riviera – Träume von paradiesisch schönen Küstenlandschaften, die in herrlichem Kontrast stehen zu den pittoresken Bergdörfern in den Ligurischen Alpen. Vom reichen Glanz Monacos reisen wir ostwärts zur Villa Hanbury – mit exotisch-tropischen Gärten der botanische Höhepunkt der Riviera. Die Blumengärten rund um das mondäne San Remo finden ihren Gegensatz in den unverfälschten Dörfern im Landesinnern, allen voran die Künstlerzuflucht Bussana Vecchia. Dolceaqua, Apricale und Baiardo haben auch im Alpenraum kaum einen Vergleich. Mit Marguareis, 2658 m, und Monte Saccarello, 2201 m, werden die höchsten Berge Liguriens erwandert. Westlich von Genua lockt Alassio zahllose Badegäste, unweit thront Cervo hoch über dem Meer.

Es folgen die märchenhaften Fischerdörfchen Portofino und Camoglio, dazwischen das Kloster San Frutuoso – nur zu Fuß oder per Schiff erreichbar. Unmittelbar vor der Toskana im Osten liegt der Höhepunkt für alle Wanderfreunde: zu Fuß die Cinque Terre, die 5 „Länder“ und Portovenere zu erobern, heißt, die überreiche Farbenpracht von extrem plazierten Küstendörfern zu erleben“. Ein Info-Blatt samt Karte charakterisiert kurz alle dargestellten Orte

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Donderdag 5 maart: “Lesemarathon: Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Der Leopard” – Dante Kleve


Wanneer: donderdag 5 maart, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
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Seit fünf Jahren richtet unser Dachverband, die VDIG, den Lesemarathon aus. Ziel des Lesemarathons ist es, ein herausragendes Werk eines bedeutenden Autors vorzustellen. In den vorangegangenen Jahren standen Dante, Goethe, Eco, Boccaccio und Manzoni im Mittelpunkt. Nachdem wir diese Aktion bisher nur wohlwollend begleitet haben, wollen wir uns im nächsten Jahr aktiv beteiligen und allen Interessierten den oben genannten Autor mit seinem Werk näherbringen. Burkhart Kroeber, dessen im September im Piper Verlag erschienene Neuübersetzung die Grundlage unserer Lesung bilden wird, schreibt u.a. über dieses Buch:

„Lampedusas Il Gattopardo gilt heute längst als moderner Klassiker, ja als ein “Jahrhundertroman”, dessen hoher Rang allgemein anerkannt ist, bei Kritikern wie beim lesenden Publikum. Zahlreiche literaturkritische Untersuchungen haben seinen Aufbau und Stil analysiert und beide als exemplarisch hochwertig eingestuft, das Original und die weltweiten Übersetzungen werden kontinuierlich nachgedruckt und verkauft, in literarischen Lesezirkeln erfreut er sich ebenso großer Beliebtheit wie als Thema akademischer Erörterungen, obwohl es seit 1963 auch den gleichnamigen Film von Luchino Visconti gibt, dessen medienbedingt noch weit größere Bekanntheit diejenige des Romans nicht verringert hat, im Gegenteil.“

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Maandag 16 december: “In fernem Land, unnahbar euren Schritten” – Dante Kleve


Wanneer: maandag 16 december, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
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Der Exotismus in der Musik oder Wie ein Italiener sich die Musik von Ägypten, China und Japan vorstellt.

 Im 19. Jahrhundert nach Fernost reisen, das konnten nur wenige. Die Europäer hatten eher vage Vorstellungen von Japan oder Indien. Aber der Drang, das eigene Gesichtsfeld auszuweiten, war groß. Ein paar Abenteurer brachen um 1850 auf, um ferne Länder zu erkunden. Was sie dort erlebten, schrieben sie auf, und über solch reich ausgeschmückte Erlebnisromane voller exotischem Flair kam das Ferne nach Paris, Mailand, London und Berlin. Und es kam auf die Schreibtische der Komponisten, die selbst nie im indischen Dschungel waren oder vor einem chinesischen Buddha gestanden haben. Mit einer Mischung aus authentischer indischer oder chinesischer Musik, die man sich per Notenmaterial beschaffen konnte, und ganz viel Imagination machten sich Komponisten wie Verdi, Meyerbeer und Puccini daran, das Ferne zu „erfinden“.

Werke wie die Aida, Lakmé, Turandot oder Madame Butterfly machen die andere Welt hörbar. Mit welchen Mitteln den Komponisten dies gelang, das ist Thema von Sabine Sonntags Vortrag. Wenn Aida am Nil ihren Geliebten erwartet oder Madame Butterfly erscheint, dann klingt es uns „fremd vorm Ohr“. Warum, das wird zu untersuchen sein. Der Exotismus ist eine interessante Gattung der Kulturgeschichte und damit auch der Musikwissenschaft. Diesmal gibt es nicht nur viele Musik- und Videobeispiele, sondern auch den einen oder anderen kulinarischen Eindruck zu den fernen Ländern.

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