Woensdag 19 oktober: “Das Piemont–Landschaften, Stadtbilder, Kunstdenkmäler” – Dante Kleve


Wanneer: Woensdag 19 oktober 2022, om 19.30 uur
Lokatie: Kolpinghaus, Kleve
Verzorgd door: Dante Kleve

 

Vortrag mit Richard Konstantin Blasy aus München

Das Piemont – die zweitgrößte unter den 20 Regionen Italiens – besitzt ein vielfältiges und reizvolles Landschaftsbild, das den Westbereich der oberen Poebene wie Teile des voralpinen Moränen- und Hügellandes umfasst und vom Gebirgsbogen der Apenninen und der Alpen umschlossen ist, vor dem sich der Lago Maggiore weitgedehnt ausbreitet.

Bedingt durch seine geographische Lage kam dem Piemont eine wichtige Rolle als Grenzregion zwischen Italien und Frankreich zu. Und diese Ausrichtung nach Westen in mittelalterlicher Zeit wie auch die zeitweilige Zugehörigkeit des Piemont zum Königreich Burgund ließ für die Entwicklung von Bau- und Bildkunst der Romanik und Gotik den Einfluss Burgunds beziehungsweise Frankreichs wichtig und anregend werden, wie die Denkmäler mittelalterlicher Architektur und Bauplastik hier eindrucksvoll vor Augen führen.

Zur glänzendsten Zeit piemontesischer Kunst wurden das 17. und 18. Jahrhundert, als die Einflüsse des römischen Barocks Berninis und Borrominis durch Guarino Guarini und dessen Schule zu ihrer spätbarocken Fortsetzung und Vollendung kamen: Kirchen, Paläste, Plätze und Straßenfluchten bildeten urbanistische Ensembles, die das Piemont und seine Hauptstadt Turin zu wichtigen Zentren italienischer Barockarchitektur entstehen ließen.

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